LEISTERA
EXECUTIVE PLAYBOOK · AUSGABE 2026
FÜR SCHWEIZER PLANUNGSBÜROS

Von 30 Stunden auf 3 Stunden.

Wie Schweizer Ingenieur- und Architekturbüros den unbezahlten Voraufwand für Pflichtenhefte senken, formale Ausschlussrisiken ausschalten und ihre Partnerstunden dort einsetzen, wo sie verrechenbar sind.

AUFWAND PRO OFFERTE · VOM DOSSIER ZUM WORD-ENTWURF
HEUTE
30 Std.
LEISTERA
3 Std.
27 Std.
weniger Voraufwand pro Dossier
CHF 2'700
freigesetzte Partner-Kapazität pro Offerte
1 Klick
zur Fundstelle: Dokument, Ausgabe, Seite
AUTOR
Terence La
Gründer Leistera · 12 Jahre Digitalisierung in regulierten Schweizer Grossorganisationen
ZÜRICH, SCHWEIZ
leistera.com/leitfaden
KAPITEL 01 · EINFÜHRUNGSEITE 02 / 13

Warum Standard-KI bei Schweizer Offerten scheitert

Eine Honorarofferte ist kein Text, sondern ein rechtlicher Werkvertrag. Und genau daran scheitert jedes Werkzeug, das nur gut formulieren kann.

DIE KERN-HERAUSFORDERUNG

Schweizer Honorarofferten sind rechtliche Werkverträge. Standard-Chatbots fassen Unterlagen flach zusammen, übersehen kantonale Revisionsstände und erfinden Klauseln. Im Submissionsrecht muss jedoch jeder Satz belegbar sein: Dokument, gültige Ausgabe und Seitenzahl.

Ein Chatbot «weiss» nicht, welche kantonale Normfassung im Projektordner gültig ist. Er fasst alles zusammen, inklusive alter Entwürfe und Vernehmlassungs-Fassungen. Genau dort entsteht das Risiko, das ein Partner am Ende persönlich unterschreibt.

WAS WIR IN GESPRÄCHEN MIT SCHWEIZER PLANUNGSBÜROS HÖREN
Hoher Voraufwand
Rund 30 Stunden pro Offerte gehen für das Sichten von Anhängen und Word-Formatierungen weg. Unbezahlt, und meistens bei den Partnern.
Kantonale Unklarheit
Allgemeine Assistenten wissen nicht, welche kantonale Tiefbau-Normalie in Zürich rechtsgültig ist, und schon gar nicht, welche Ausgabe davon gilt.
Ausschluss-Risiko
Ein übersehener Eignungsnachweis führt zum formalen Ausschluss. Wie gut die fachliche Offerte war, spielt dann keine Rolle mehr.
WAS SIE IN DIESEM PLAYBOOK BEKOMMEN
01
Zwei konkrete Vorher-Nachher-Beispiele aus einer Offerte (S. 03)
02
Die 7-Punkte-Checkliste zur Prüfung vor jeder Offertunterschrift (S. 05)
03
Die 3-Schritte-Methode mit dem tatsächlichen Output jeder Stufe (S. 09)
«Offerten gewinnt man nicht mit Chat-Prompts, sondern mit Belegbarkeit und nativen Word-Vorlagen.»
SCHWEIZER PLANUNGSPRAXIS
SIA 102 / 103 / 108 Konformität ohne manuelles Sichten, geprüft gegen die im Dossier definierte Normausgabe.
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KAPITEL 02 · PRAXISBEISPIELESEITE 03 / 13

Zwei Offertenfehler – und wie der Beleg richtig aussieht

Nicht die schönere Formulierung entscheidet, sondern ob ein Partner die Aussage in einem Klick prüfen kann.

Beispiel 1 · Normzahl ohne prüfbare Fundstelle
HONORARPOSITION
SO NICHT
«Die Fahrbahnbreite beträgt 6.00 m.»
Keine Ausgabe, keine Seite, keine Möglichkeit zur Prüfung.
SO IST ES PRÜFBAR
Fahrbahnbreite 6.00 m
Normalie 103 · Ausgabe 2024
TBA ZH · S. 7
→ Fundstelle im Original öffnen
Beispiel 2 · Eignungsnachweis nur behauptet
EIGNUNGSMATRIX
SO NICHT
«Das Referenzprojekt erfüllt EK 03.»
Keine Referenz, kein geforderter Nachweis, keine Stelle im Dossier.
SO IST ES PRÜFBAR
EK 03
Ref. 3 · erfüllt
Pflichtenheft 2026 · S. 41
→ Beleg und Referenzprojekt öffnen
WARUM ICH LEISTERA GEBAUT HABE

Ich bin Terence La. Seit zwölf Jahren digitalisiere ich dokumentenlastige Prozesse in regulierten Schweizer Grossorganisationen. Leistera habe ich gebaut, damit ein Planungsbüro nicht einem Chattext vertrauen muss, sondern jedem Beleg folgen kann.

AI Lead · Flughafen Zürich terence@leistera.com leistera.com/demo
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KAPITEL 03 · ÜBERSICHT & BETRIEBSEITE 04 / 13

Inhalt & Datenschutz

Der Leitfaden von der Prüfcheckliste bis zur Kapazitätsrechnung. Und vorab die Frage, die jedes Büro zuerst stellt: Wo liegen unsere Dossiers?

12 KAPITEL ZUR 3-STUNDEN-OFFERTE
01Einführung & HintergrundS. 02
02Zwei Offertenbeispiele & GründerS. 03
03Inhalt & DatenschutzS. 04
04Die 7-Punkte-Checkliste vor UnterschriftS. 05
05Das 30-Stunden-DilemmaS. 06
06Die 4 FehlerquellenS. 07
07Systemvergleich: Manuell · Copilot · LeisteraS. 08
08Die 3-Schritte-MethodeS. 09
09Normen & CAD-IntegrationS. 10
10SIA-Offertstruktur & VorlagenS. 11
11Wirtschaftlichkeit & KapazitätS. 12
12Live-Demo an einer simap-AusschreibungS. 13
SCHWEIZER DATENSCHUTZ
Ihre Dossiers verlassen die Schweiz nicht.
→Hosting: Schweiz, Azure Switzerland North
→Kein Training auf Kundendaten, keine Datenabflüsse in US-Clouds
→Konform mit Schweizer nDSG & EU-DSGVO
→Direkt auf Ihrem SharePoint und M365, ohne Datenmigration
EXECUTIVE SUMMARY

Ein Planungsbüro mit 18 Offerten pro Jahr bindet rund 540 Partner-Stunden in unbezahltem Voraufwand. Dieses Playbook zeigt, wie führende Büros die Bearbeitung auf 3 Stunden pro Dossier komprimieren, mit Fundstellen, die sich in einem Klick prüfen lassen.

DER HEBEL
CHF 27'000 bis 135'000 freigesetzte Partner-Kapazität pro Jahr
Rechenbasis: interner Vollkostensatz Senior Partner, Annahme CHF 100.–/h. Herleitung auf S. 12.
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KAPITEL 04 · QUALITÄTSSICHERUNGSEITE 05 / 13

Die 7-Punkte-Checkliste

Die Prüfpunkte vor jeder Offertunterschrift. Zum Ausdrucken und Ablegen im Submissionsdossier.

ZUM AUSDRUCKEN
#
PRÜFPUNKT
WAS ZU PRÜFEN IST
HÄUFIGSTER FEHLER
OK
01
Zuständigkeit
Gemeinde-, Kantons- oder Bundesebene sauber trennen.
ASTRA-Norm zitiert, wo der Kanton zuständig ist.
02
Ausgabedatum
Titelseite öffnen und Datum prüfen, nicht den Dateinamen.
«Richtlinie_neu.pdf» genutzt, im Dokument steht 2014.
03
Entwürfe bereinigen
Wasserzeichen und Vernehmlassungs-Fassungen entfernen.
Veralteter Vorentwurf als finale Berechnungsgrundlage.
04
Fundstellen-Pflicht
Jede Zahl mit Dokument, Ausgabe und Seitenzahl belegen.
Kalkulationswerte ohne nachprüfbare Quelle übernommen.
05
Planmasse & CAD
Wenn Masse nur im Plan stehen, explizit kennzeichnen.
Masse geschätzt statt aus dem Planwerk referenziert.
06
Ausschluss-Check
Alle geforderten Nachweise tabellarisch gegenprüfen.
Referenznachweis der Schlüsselperson vergessen.
07
Vier-Augen-Freigabe
Finale Prüfung im nativen Word-Dossier durch einen zweiten Partner.
Ungeprüfter Entwurfstext direkt an den Auftraggeber versendet.
FREIGABE-PROTOKOLL
PROJEKT
DATUM
VISUM PARTNER 1
VISUM PARTNER 2
DAS PRINZIP DAHINTER

Punkt 04 ist der härteste, und gleichzeitig der einzige, der sich automatisieren lässt. Leistera verknüpft jede übernommene Zahl mit Dokument, Ausgabe und Seite. Die Fundstelle ist in einem Klick prüfbar, im gedruckten Dossier als Referenz vermerkt.

Prüfung, Freigabe und Unterschrift bleiben vollständig im Büro.

PRÜFUNG & KONFORMITÄTSNACHWEIS IM WORKSPACE
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KAPITEL 05 · DIE AUSGANGSLAGESEITE 06 / 13

Das 30-Stunden-Dilemma

Warum erfahrene Partner am Wochenende 250 Seiten Pflichtenhefte scannen, und was diese Stunden das Büro kosten.

DER ARBEITSPLATZ AM SAMSTAG
250 Seiten Pflichtenheft, ein Leuchtstift und ein Partner, der die Stunden niemandem verrechnen kann.
WO DIE 30 STUNDEN HINGEHEN
1. Dossier-Sichtung
10–15 Std.
Manuelles Durchforsten von PDF-Anhängen nach Terminen, Eignungskriterien (EK) und geforderten Nachweisen.
2. Leistungs-Abgleich
8–12 Std.
Abgleich des Pflichtenhefts gegen SIA 102/103/108 Phasen und kantonale Normalien, z. B. Tiefbauamt Zürich.
3. Word-Erstellung
6–8 Std.
Übertragen von Tabellen, Leistungsbeschrieben und Nachweisen in die büroeigene Word-Vorlage.
SUMME: 24–35 STD. PRO OFFERTE · MODELLANNAHME 30 STD.
DER MANUELLE FLASCHENHALS (STATUS QUO)
PHASE A
PDF-Download
15+ Simap-PDFs
PHASE B
Excel-Listen
Termine manuell
PHASE C
SIA-Prüfung
Partner-Monopol
PHASE D
Word-Tipparbeit
Copy-Paste vor Frist

Der Engpass ist nicht die Fachkompetenz, sondern die Reihenfolge: Erst wenn ein Partner alle Anhänge gelesen hat, kann das Büro über Teilnahme entscheiden. Bis dahin sind zehn bis fünfzehn Stunden verbraucht. Auch bei Ausschreibungen, die man am Ende gar nicht einreicht.

MODELLRECHNUNG
KEIN KUNDENFALL
Ingenieurbüro Tiefbau, Kanton Zürich, 38 Mitarbeitende
Ausschreibungen pro Jahr24
Voraufwand heute720 Std.
Interne Kosten (CHF 100.–/h)CHF 72'000
Voraufwand mit Leistera72 Std.
Freigesetzte Kapazität648 Std. · CHF 64'800
Modelliert, nicht gemessen. Freigesetzte Stunden werden erst dann CHF-wirksam, wenn die Kapazität in bezahlte Projektarbeit oder Akquise fliesst.
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KAPITEL 06 · FEHLERANALYSESEITE 07 / 13

Die 4 Fehlerquellen

Die strukturellen Schwachstellen bei Schweizer Ausschreibungen, die zu formalem Ausschluss oder Haftung führen.

1
Versteckte Ausschluss­kriterien

Ausschreibende Stellen platzieren zwingende Nachweise tief in Protokollen und Beilagen. Ein übersehener Satz führt zum sofortigen formalen Ausschluss, noch vor jeder fachlichen Bewertung.

FOLGE: FORMALER AUSSCHLUSS
2
Veraltete Normfassungen

Im Projektordner liegen mehrere PDF-Fassungen derselben Richtlinie. Zitiert die Offerte 2018 statt 2024, haftet das Büro für falsche Profile auf eigene Kosten.

FOLGE: HAFTUNG
3
Formatierungsbruch zu Word

Standard-Chatbots liefern unformatierte Textblöcke. Das manuelle Einpflegen in die Word-Vorlage frisst jeden Zeitgewinn wieder auf, und produziert Layoutfehler kurz vor der Frist.

FOLGE: ZEITGEWINN NULL
4
Erfundene Klauseln, fehlende Belege

Generische Sprachmodelle formulieren plausible Klauseln ohne Quelle. Im Submissionsrecht muss jede Zahl belegbar sein: Dokument, Ausgabe, Seitenzahl.

FOLGE: UNKALKULIERBARES RISIKO
WARUM CHAT-KI DAS PROBLEM VERSCHÄRFT

Ein Chatbot kennt keine Normhierarchie. Er behandelt Bundesnorm, kantonale Normalie und alten Vorentwurf als denselben Text, und mischt sie in einer Zusammenfassung, die überzeugend klingt.

DAS FAZIT FÜR DIE GESCHÄFTSLEITUNG

Submissionserfolg erfordert deterministisches Revisionswissen. Ohne exakte Fundstellen, also Dokument, Ausgabe und Seitenzahl, bleibt jeder KI-Text ein Risiko, das der unterzeichnende Partner trägt.

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KAPITEL 07 · SYSTEMVERGLEICHSEITE 08 / 13

Der direkte Systemvergleich

Dieselben sieben Anforderungen, drei Arbeitsweisen. Die Zeilen entsprechen den Prüfpunkten aus der Checkliste auf S. 05.

ANFORDERUNG
MANUELL (BISHER)
STANDARD-KI (COPILOT)
LEISTERA WORKSPACE
Eignungsmatrix (EK)
10–15 Std. manuelles Sichten
Unvollständige Stichpunkte
15 Min. Vollanalyse
Normen (SIA / ASTRA)
Im Kopf der Partner
Kein Revisionswissen
Voll integriert (102/103/108)
Fundstellen-Beleg
Mit Leuchtstift markiert
Keine Seitenzahlen
Dokument, Ausgabe, Seite
Ausgabeformat
Mühsam in Word getippt
Unformatierter Chat-Text
Natives Word (.docx)
Datenschutz & nDSG
Lokal / SharePoint
US-Training & Clouds
Schweizer nDSG, kein Training
Ordner-Struktur
Unverändert im Büro
Datenmigration nötig
Direkt auf SharePoint / M365
Gesamtaufwand
25–35 Stunden
18–24 Stunden
3 Stunden
GESAMTAUFWAND PRO OFFERTE IM VERGLEICH
Manuell
35 Std.
Standard-KI
24 Std.
Leistera
3 Std.
STANDARD-KI (CHATBOT-MODELL)

Behandelt alle Unterlagen als flachen Text. Keine Unterscheidung kantonaler Normhierarchien, keine Seitenreferenz.

Ergebnis: 18–24 Std. Nacharbeit in Word
LEISTERA (GROUNDING WORKSPACE)

Deterministische Schweizer Normenhierarchie. Verknüpft jede Zahl mit der PDF-Seitenzahl und exportiert direkt in Ihre .docx-Vorlage.

Ergebnis: Fertiges Word-Dossier in 3 Std.
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KAPITEL 08 · DIE METHODESEITE 09 / 13

Die 3-Schritte-Methode

Ein prompt-freier Workflow, der aus 250 Seiten Pflichtenheft ein unterschriftsreifes Word-Dossier macht.

SCHRITT 1
15 MIN.
SCHRITT 2
45 MIN.
SCHRITT 3
2 STD.
1. Eignungsmatrix

Alle Muss-Kriterien, Fristen und Nachweise werden aus dem Dossier extrahiert. Die Geschäftsleitung entscheidet: «Gehen wir rein?»

OUTPUT · GO / NO-GO-MATRIX
EK 03
Ref. 3 · PH 2026, S. 41
ERFÜLLT
2. Leistungs-Synthese

Der Leistungsbeschrieb wird den SIA-Phasen zugeordnet. Jede Honorarposition erhält die Stelle, aus der sie abgeleitet wurde.

OUTPUT · BELEGTE POSITION
Fahrbahnbreite · 6.00 m
Normalie 103 · Ausg. 2024 · S. 7
3. Word-Generierung

Der Entwurf entsteht in Ihrer Word-Vorlage, mit Formatvorlagen, Tabellen und Kopfzeilen. Prüfung und Unterschrift bleiben im Büro.

OUTPUT · .DOCX IM BÜROLAYOUT
DREI PRÜFBARE OUTPUTS · GESAMTER ZEITAUFWAND
3 Std. statt 30 Std.

Am Ende steht kein Chat-Text, den noch jemand aufräumen muss, sondern ein fertiges Word-Dossier im Bürolayout, das Ihr Partner nur noch lesen und unterschreiben muss. Die drei Schritte laufen ohne Prompt-Formulierung. Das Büro arbeitet weiter in seinem gewohnten Ablauf.

WO DIE KONTROLLE BLEIBT
→Go/No-Go-Entscheid: Geschäftsleitung
→Fachliche Beurteilung: Projektleitung
→Vier-Augen-Freigabe und Unterschrift: Partner
SIA-LEISTUNGSPHASEN 3–5
Vorprojekt, Bauprojekt und Ausschreibung werden direkt in die native .docx-Vorlage exportiert.
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KAPITEL 09 · NORMEN & CADSEITE 10 / 13

Normen & CAD-Integration

Bundesnorm, kantonale Richtlinie, kommunale Vorgabe: Die Hierarchie entscheidet, welche Zahl in die Offerte gehört.

DIE SCHWEIZER NORMENHIERARCHIE
Bund
EBENE 1
ASTRA-Richtlinien, z. B. ASTRA 11001
Kanton
EBENE 2
Kantonale Normalien, z. B. Tiefbauamt Zürich Normalie 103
Gemeinde
EBENE 3
Kommunale Vorgaben und Werkleitungspläne
Vertragswerk
EBENE 4
SIA 102 / 103 / 108, KBOB-Ansätze
Leistera prüft für jede Position, welche Ebene zuständig ist, und markiert Widersprüche zwischen den Ebenen, statt sie zu glätten.
1
Gültige Ausgabe statt Dateiname

Ein Dateiname wie «Richtlinie_neu.pdf» täuscht oft. Leistera liest das gedruckte Ausgabedatum auf der Titelseite und warnt bei veralteten Vorentwürfen und Vernehmlassungs-Fassungen.

2
Planmasse & CAD-Profile

Stehen Profilbreiten wie Fahrbahn 6.00 m oder Trottoir 2.00 m nur im Planwerk, referenziert Leistera den Plan direkt statt zu schätzen.

FAHRBAHN 6.00 m|TROTTOIR 2.00 m|PLAN S. 12
3
DXF-Export für AutoCAD

Querschnitte und Schichtenaufbauten werden als AutoCAD-kompatible ASCII-DXF exportiert, mit Achsen, Belag und Masslinien.

DAS PRINZIP

Keine Schätzwerte. Jede Zahl in der Offerte stützt sich auf die im Submissionsdossier definierte Normausgabe, und lässt sich in einem Klick auf Dokument, Ausgabe und Seite zurückverfolgen.

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KAPITEL 10 · PRAXIS-VORLAGENSEITE 11 / 13

SIA-Offertstruktur & Vorlagen

Die bewährte fünfteilige Struktur für Honorarofferten nach SIA 102/103/108 und KBOB-Ansätzen.

1. Gegenstand & Aufgabenverständnis
1–2 S.
Präzise Synthese der Bauherrenziele mit Fundstellen aus dem Pflichtenheft.
2. Vorgehen & Leistungsphasen (SIA 3–5)
4–6 S.
Beschrieb der Phasen: Vorprojekt, Bauprojekt, Ausschreibung, Ausführung.
3. Termine & Meilensteine
1–2 S.
Verbindlicher Zeitplan mit Zwischenabgaben und Genehmigungsschritten der Behörden.
4. Projektorganisation & Schlüsselpersonen
3–5 S.
Organigramm, Stellvertretungsregelung und tabellarische Referenznachweise.
5. Honorar & KBOB-Kalkulation
2–4 S.
Transparente Stundensätze, Nebenkosten und Zahlungsplan nach Meilensteinen.
GESAMTUMFANGMAX. 15–20 SEITEN
GOLDEN RULES FÜR DIE FREIGABE
01Maximal 15–20 Seiten Gesamtumfang für die Offerte
02Jede Honorarposition mit SIA-Teilphasen belegen
03Vier-Augen-Freigabe im Word-Dossier vor Versand
FUNDSTELLEN-RECHERCHE
Fahrbahnbreite 6.00 mPlan 03, S. 12
Eignungsnachweis Ref. 3PH 2026, S. 41
Normalie 103, Ausg. 2024TBA ZH, S. 7
Recherche über 500+ Archiv-Dokumente des Büros. Jede Position verweist auf Dokument, Ausgabe und Seite.
PRAXIS-TIPP
Verwenden Sie immer Ihre bestehende büroeigene Word-Vorlage. Leistera befüllt Ihre Formatvorlagen, Tabellenstile und Kopfzeilen per 1-Klick-Export.
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KAPITEL 11 · WIRTSCHAFTLICHKEITSEITE 12 / 13

Wirtschaftlichkeit & Kapazität

90 % der unbezahlten Sichtungszeit zurückholen und die Kapazität in bezahlte Projektarbeit und Akquise investieren.

RECHENBASIS
30 Std. Voraufwand pro Offerte, reduziert auf 3 Std. · interner Vollkostensatz Senior Partner: Annahme CHF 100.–/h · Werte gerundet. Ersetzen Sie den Satz durch Ihren eigenen Vollkostensatz, um die Tabelle auf Ihr Büro zu übertragen.
BÜROGRÖSSE / VOLUMEN
VORAUFWAND HEUTE
MIT LEISTERA
FREIGESETZTE KAPAZITÄT
8–15 MA · ca. 10 Offerten/Jahr
300 Std.
30 Std.
270 Std. · CHF 27'000
15–25 MA · ca. 18 Offerten/Jahr
540 Std.
54 Std.
486 Std. · CHF 48'600
25–50 MA · ca. 35 Offerten/Jahr
1'050 Std.
105 Std.
945 Std. · CHF 94'500
50–120 MA · ca. 50 Offerten/Jahr
1'500 Std.
150 Std.
1'350 Std. · CHF 135'000
PARTNER-STUNDEN PRO JAHR: GEBUNDEN VS. FREIGESETZT
8–15 MA
15–25 MA
25–50 MA
50–120 MA
FREIGESETZT
VERBLEIBENDER AUFWAND
SKALA BIS 1'500 STD.
WERTTREIBER 1 · KAPAZITÄT

27 Stunden weniger Voraufwand pro Dossier entsprechen CHF 2'700 interner Kapazität. CHF-wirksam wird der Betrag, sobald die freie Zeit in bezahlte Projektarbeit oder Akquise fliesst.

WERTTREIBER 2 · SELEKTION

Der Go/No-Go-Entscheid fällt nach 15 Minuten statt nach 15 Stunden. Ihr Büro bewirbt sich damit häufiger auf die rentablen Verfahren und steigt früher aus denen aus, die sich nie gerechnet hätten. Das ist der Effekt, den unsere Gesprächspartner am meisten unterschätzen.

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KAPITEL 12 · NÄCHSTE SCHRITTESEITE 13 / 13

15 Minuten, an einer echten Ausschreibung

Sie müssen uns kein internes Dossier anvertrauen, und Sie müssen nichts unterschreiben. Wählen Sie eine laufende Ausschreibung auf simap.ch, und wir zeigen Leistera live daran. Keine Ihrer Dokumente, keine NDA nötig.

MINUTE 0–5
Live-Extraktion der Eignungsmatrix (EK)
MINUTE 5–10
SIA-Phasenabgleich mit Fundstellen in Echtzeit
MINUTE 10–15
Word-Export im Bürolayout (.docx)
DANACH
Ihre Fragen zu nDSG, Hosting und M365
BEGLEITETE ERSTOFFERTE
Brauchen Sie mit uns mehr als 6 Stunden bis zum Word-Entwurf, zahlen Sie nichts.
Gilt für die erste gemeinsam bearbeitete Offerte. Gemessen wird die Zeit Ihres Büros vom Dossier bis zum prüfbereiten Entwurf in Ihrer Word-Vorlage.
BETRIEB & DATENSCHUTZ
Hosting in der Schweiz (Azure Switzerland North). Kein Training auf Kundendaten. Konform mit nDSG und EU-DSGVO. Betrieb direkt auf Ihrem SharePoint / M365 ohne Datenmigration.
LEISTERA
ZÜRICH, SCHWEIZ · AUSGABE 2026